Gebiet Rostow am Don

1100 km von Moskau

Land, Leute, Landschaften
Donkosakenland, meine Heimat
Heimat von Michail Scholochow
und Anton Tschechow
Anna Safronowa
Erlebnisse

  • Traditionen der Donkosaken kennenlernen
  • Theatergebäude in Form eines Traktors und eines Klaviers besichtigen
  • über das Leben und Schaffen von Michail Scholochow und Anton Tschechow erfahren
  • eine Bootsfahrt auf dem Don unternehmen
Das Gebiet Rostow am Don liegt im europäischen Teil Südrusslands und wird oft als „Tor zum Kaukasus" genannt. Dies ist eine große Region mit dem heißen trockenen Sommer und warmen feuchten Winter. Endlose Steppen erstrecken sich über viele Kilometer vom Fluss Don bis zu seiner Mündung ins Asowsche Meer. Die Hauptstadt Rostow am Don ist mit 1,1 Millionen Einwohnern die zehntgrößte Stadt des Landes, in der Russen, Ukrainer, Armenier, Georgier und Donkosaken leben. Zusammen schaffen sie eine bunte Mischung aus ihren Kulturen und Traditionen mit einem besonderen südlichen Charakter.

Partnerstädte in Deutschland: Rostow am Don – Dortmund, Gera; Nowotscherkassk - Iserlohn; Taganrog – Ludenscheid, Badenweiler
(die Städtepartnerschaft ist aktuell auf Eis gelegt)


    Region Rostow am Don ist meine Heimat, diesbezüglich ist mein Bericht darüber sehr subjektiv und voll von aufrichtiger Liebe und Wärme. Ich mag unsere lebhafte Atmosphäre, bunte Stadtbilder, multinationales Gesicht, laute Märkte, warmen Frühling und Herbst, auf der Sonne gebrannte Steppenweite und kurvige Flussbetten.

    Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Land an den Ufern des Don von Skythen, Sarmaten, Chasaren, Türken und Kosaken bewohnt. Kultur der Donkosaken wird bis heute verehrt und ist ein wesentlicher Bestandteil des lokalen Lebens. Touristen kommen nach Rostow hauptsächlich mit Schiffen während der Kreuzfahrt entlang der Wolga und des Don, bei Erkundung vom Süden in Kombination mit Wolgograd, Astrachan, Sotschi und einfach mit einem Wunsch den Sommer zu verlängern. Die beste Reisesaison im Süden ist April - Mai oder September - Oktober. In dieser Zeit ist es hier warm, trocken und sonnig und nicht zu heiß wie im Sommer.

    Kommen Sie nach Rostow, um die Kosakenküche und -Traditionen, Geschichte der Donregion und der berühmtesten Kosaken Stepan Rasin und Emeljan Pugatschew kennenzulernen. Erfahren Sie, wo der Nobelpreisträger Michail Scholochow den Roman "Der Stille Don" geschrieben hat, welche andere russische Stadt außer Sankt Petersburg von Peter dem Großen erbaut worden ist, gehen Sie entlang den engen Gassen des alten Rostow spazieren und befahren Sie den Hauptfluss Südrusslands mit einem Schiff.

    Rostow - Metropole am Don

    Rostow am Don liegt am rechten Donufer, nur 50 km entfernt von seiner Mündung ins Asowsche Meer, an den wichtigsten Handels- und Transportwegen, was für Reisen durch das südliche Russland sehr bequem ist. Bitte verwechseln Sie Rostow am Don nicht mit dem uralten Rostow dem Großen (Rostow Weliki) am Goldenen Ring.
    Rostow am Don. Reisen im Süden Russlands
    Rostow am Don
    1749 als Zollamt an der Grenze gegründet, begann sich Rostow in einem raschen Tempo zu entwickeln und wurde in weniger als 100 Jahren zum größten Handelszentrum Südrusslands. Der Handelshafen übernahm Schiffe griechischer, italienischer, türkischer, armenischer und persischer Kaufleute und bleibt auch heute der wichtigste Knotenpunkt auf dem Weg zum Schwarzen Meer und Mittelmeer. Die Stadt wuchs schnell, es wurden Eisenbahnlinien angelegt, Bildungseinrichtungen gebaut, schnell reich gewordene Kaufleute ließen prächtige Landgüter bauen und luden dafür die besten Architekten und Handwerker ein. Nach und nach wurden Betriebe und Fabriken eröffnet (Schiffsbau, Eisenguss, Tabakproduktion), Rostow wurde schnell im ganzen Land bekannt. Aber nicht nur als Industriezentrum, sondern auch als kriminelle Hauptstadt. Dafür wurde es im Volksmunde als "Russisches Chicago" oder einfach "Rostow-Papa" bezeichnet, was es mit noch einer berühmten kriminellen Stadt "Odessa-Mama" verwandt machte. In den Kriegsjahren wurde Rostow zweimal besetzt und stark zerstört, aber schnell wiederaufgebaut.

    Die Stadtarchitektur stellt eine Mischung aus den letzten Epochen dar: Handelsblüte im 19. Jahrhundert, industrielle Entwicklung am Anfang des 20. Jahrhunderts, sowjetischer Konstruktivismus und moderne Bauten, die sich oft aus dem allgemeinen Stadtbild herausragen, indem 30-stöckige Wolkenkratzer aus Glas und Beton neben vorrevolutionären alten Häusern erscheinen. Rostow ist reich an allerlei Kontraste.

    Breite sowjetische Alleen mit feierlichen Fassaden, bunte fast orientalische Märkte mit einer riesigen Auswahl lokaler Fische und Früchte, majestätische orthodoxe Kathedralen mit goldenen Kuppeln, ehemalige Kaufmannshäuser mit reichen dekorativen Elementen, altes armenisches Viertel, das direkt zum Don hinabführt, enge Innenhöfe (ähneln den traditionellen Innenhöfen in Odessa), in denen die Wäsche noch draußen getrocknet wird, und man eine steile Außentreppe mit rankenden Trauben hinaufsteigt, um ins Haus zu gelangen.

    Beim Stadtrundgang fallen Ihnen Sprachen und Gesichter zahlreicher Völker,
    Bilder verschiedener Epochen und Kulturen auf, die in ihrer Vielfalt
    die einzigartige Rostower Atmosphäre schaffen
    Bei der Reise nach Rostow am Don ist ein lokaler Reiseführer sinnvoll, um das Erbe des reichen Handelslebens und die Geschichte von historischen Häusern im Labyrinth der alten Straßen nicht zu verpassen. Gehen Sie entlang der grünen Bolschaja Sadowaja-Straße zu den Haupttheatern und erkennen Sie symbolische Formen in ihrer ungewöhnlichen Konstruktion: auf dem Theaterplatz erhebt sich ein einzigartiges Dramatheater in Form des ersten sowjetischen Traktors. Kein Wunder: die südliche Hauptstadt spielte immer eine große Rolle bei Landwirtschaftsentwicklung. Auch heute funktioniert hier der führende Hersteller von Traktoren und Mähdreschern „Rostselmasch", einer der größten Lieferanten der Landwirtschaftstechnik sowohl in Russland als auch weltweit.
    Tipp von Anna: hätten Sie einen freien Abend in Rostow, besuchen Sie ein Konzert des Donkosakenchors. Bunte traditionelle Kostüme, Tänze mit Säbeln und gefühlvolle zündende und lyrische Lieder lassen Sie nicht gleichgültig
    Schauen Sie im Gorki-Park vorbei, bummeln Sie auf der gemütlichen Puschkinskaja Flaniermeile und gehen Sie hinunter zum Don. Hier liegt der Heimathafen aller südlichen Kreuzfahrtschiffe, die im Sommer auf der Wolga im zentralen Teil Russlands verkehren. Die meisten davon wurden in den 1980er Jahren in der ehemaligen DDR gebaut. Wenn auch ein Schiffchen bereit steht, kommen Sie an Bord, um das hügelige Rostow aus einer anderen Perspektive zu sehen und sein farbiges Bild wie ein Puzzle zusammenzusetzen.
    Rostow am Don

    Starotscherkasskaja und Nowotscherkassk
    Die alte und die neue Hauptstadt des Donkosakentums

    30 km entfernt von Rostow donaufwärts liegt Staniza (Kosakensiedlung) Starotscherkasskaja - historische Hauptstadt der Donkosaken. Bereits im 17. Jahrhundert versammelten sich hier mächtige kosakische Militärkreise (Versammlungen), bei denen die Kriegskampagnen zur Verteidigung der südlichen Region bestimmt wurden.
    Kennen Sie das russische Volkslied über Stepan Rasin?
    Von der Insel her zur Tiefe,
    in der wilden Wogen Flut
    treiben freier Leute Kähne,
    buntbemalt mit hohem Bug.

    Vorne sitzen Stenka Rasin
    und sein Lieb, ein Perserkind,
    feiern fröhlich ihre Hochzeit,
    und ihr Lied verweht der Wind.

    Nachdichtung von Peter Sinner

    russisch

    Из-за острова на стрежень,
    На простор речной волны,
    Выплывают расписные,
    Острогрудые челны.

    На переднем Стенька Разин,
    Обнявшись, сидит с княжной,
    Свадьбу новую справляет,
    Сам веселый и хмельной.

    Der Name des Donkosaken Stepan Rasin ist in die Geschichte Russlands in Verbindung mit seinem Kampf für Rechte und Freiheit armer Bauern eingeschrieben. Gerade auf dem Hauptplatz von Starotscherkasskaja sammelte er den Volksaufstand im Jahr 1670.

    Nachdem die Kosakenhauptstadt nach Nowotscherkassk verlegt wurde, verlor die Siedlung die frühere Macht, behielt aber ihre Geschichte und Traditionen bei. Heute befinden sich hier das größte Zentrum der Kosakenkultur, der Ataman-Palast und die Militär-Auferstehungskathedrale aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Hier verkostet man Spezialitäten der traditionellen Kosakenküche, hört stimmungsvolle Kosakenlieder und wandert durch gemütliche Dorfstraßen mit bunt bemalten Kosakenhäusern und farbigen Gärten zum Donufer.

    Haus der Donkosaken in Starotscherkasskaja
    Kosakenhaus mit Flechtzaun
    Nowotscherkassk wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als neue Hauptstadt der Donarmee gegründet und nach dem Erlass des Kaisers Alexander des Ersten von den besten Stadtplanern projektiert. Breite Prospekte, weitläufige Plätze, grüne Boulevards, feierliches Einfahrtstor und die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt - Christi-Himmelfahrtskathedrale - alles musste dem Status von Nowotscherkassk entsprechen. Der Gründer der Stadt war der verehrte Ataman (Kosakenoberhaupt) Matwej Platow, dessen Name heute nicht nur Stadtstraßen, sondern auch der neue Rostower Flughafen tragen.

    Das Stadtschicksal war nicht einfach: im Bürgerkrieg wurde hier die weiße Bewegung gegen Bolschewiken versammelt, im Großen Vaterländischen Krieg war die Stadt besetzt, und im Jahr 1962 brach in Nowotscherkassk der in Sowjetunion größte Arbeiteraufstand gegen die gleichzeitige Preiserhöhung und Lohnkürzung aus, der grausam unterdrückt und erst nach 30 Jahren öffentlich bekannt wurde. Modernes Nowotscherkassk ist eine kleine Provinzstadt mit dem noch von glorreicher Militärgeschichte geprägten Zentrum und abgelegenen Außenbezirken von Arbeitern der Maschinenbau- und Eisenhüttenwerke.

    Auferstehungskathedrale in Starotscherkasskaja am Fluss Don
    Militär-Auferstehungskathedrale in Starotscherkasskaja

    Wjoschenskaja

    Unsere Region ist unmittelbar mit der Geschichte und Kultur der Kosaken verbunden. Und ich muss hier erklären, wer eigentlich Donkosaken sind.
    Vermutlich hörten viele bereits von den Kosaken dank dem weltberühmten Roman "Der stille Don" vom Schriftsteller und Nobelpreisträger Michail Scholochow. Er berichtet über das dramatische Schicksal einer Kosakenfamilie während des Ersten Weltkrieges, der Revolution 1917 und des Bürgerkriegs in Russland und stellt ein Charakterbild der Lebensweise, der Kultur und der Traditionen der Kosaken dar.

    "Kosak" wird aus dem Türkischen als "freier Mensch" übersetzt, was die Kosaken schon maßgeblich charakterisiert. Historisch gesehen galten die noch unbesiedelten südlichen Steppen als Zufluchtsort für Menschen, die auf der Suche nach Freiheit von Leibeigenschaft aus dem zentralen Teil des Landes flohen und schließlich zu einer Sonderklasse, zuständig für die Verteidigung der Grenzen vom Russischen Reich, wurde.
    Michail Scholochow am Don
    Michail Scholochow Wjoschenskaja. 1974


    Kosaken in Russland leben nicht nur im Süden (bekannt sind Kosaken in Regionen Don, Kuban, Nordkaukasus), sondern auch auf der unteren Wolga und in Sibirien. Sie haben einen freiheitsliebenden streitbaren Charakter, standfeste Hierarchie in der Armee sowie in der Familie. An der Spitze der Armee steht der Ataman, an der Spitze der Familie steht der älteste Mann, dem man sich widerspruchlos unterordnen soll. Militärische Ausbildung der Jungen begann von den ersten Lebensjahren. Sie lernten meisterhaft zu reiten, einen Säbel handzuhaben und den Feind rücksichtslos zu bekämpfen. Man sagt, dass der kleine Kosake früher gelernt hat, ein Pferd zu reiten als zu gehen. Frauen waren sehr unabhängig und arbeitsam, denn ihre Ehemänner gingen zum Militärdienst für viele Jahre (in Zarenrussland dauerte Wehrdienst 25 Jahre).
    Donkosaken
    Es ist sehr leicht, die Kosakenabteilungen auch in der modernen Welt nach ihrer unverwechselbaren feierlichen Uniform zu erkennen: Kosakenmütze, Pluderhose mit roten Streifen und hohe Lederstiefel. Über Generationen lebten Kosaken in typischen Häusern namens Kuren, und beschäftigten sich mit Landwirtschaft und Fischerei. Traditionelle Kosakenküche ist sehr reich an Gaben des Donlandes: Fisch, Gemüse und Kuchen mit allerlei Füllungen. Lieder und Tänze bilden einen besonderen Teil der Kosakenkultur: Don Kosaken Chor tritt auch heute erfolgreich weltweit auf.
    So ein Kosake war Michail Scholochow selbst. Im Dorf Wjoschenskaja liegt sein Landgut am Donufer im Schatten blühender Apfelgärten. Trotz seines hohen Status als Nobelpreisträger zog er das Leben in der Heimat dem in der reichen Hauptstadt vor. Ja, man kann ihn gut verstehen. Staniza Wjoschenskaja ist ein sehr gemütlicher, malerischer und gastfreundlicher Ort. Kommen Sie, um sich mit der Geschichte seines Lebens vertraut zu machen. Sehen Sie seinen Arbeitstisch und den Smoking, in dem er den Nobelpreis erhalten hat, atmen Sie das Aroma von Apfelgärten und Flieder ein, wandern Sie durch das Dorf zum Kai und erkennen Sie die Hauptfiguren von „Dem Stillen Don" Grigori und Aksinja, die sich wie im Roman am Ufer treffen.

    Jährlich versammelt Wjoschenskaja Verehrer von Michail Scholochow und der Kosakenkultur und organisiert ein großes Volksfest "Scholochows Frühling". Man kommt mit der ganzen Familie, um den Kindern Liebe zu ihrem Heimatland beizubringen, zusammen zu tanzen und zu singen, traditionelle Küche auszuprobieren, an lustigen Wettbewerben teilzunehmen, das Feld pflügen und Brot backen zu lernen, echte Kosaken-Dzhigitowka (Trickreiten) anzusehen und den Sonnenuntergang am Donufer zu genießen.

    Taganrog

    Taganrog ist in erster Linie als Heimat von noch einem großen Schriftsteller Anton Tschechow bekannt. Herausragender Prosaiker und Dramatiker, Klassiker der Weltliteratur, Autor der berühmten Theaterstücke "Der Kirschgarten", "Die Möwe", "Drei Schwestern", die seit über 100 Jahren in vielen Welttheatern aufgeführt werden, wurde in einem bescheidenen Haus in dieser kleinen Stadt am Ufer des Asowschen Meeres geboren. Obwohl Tschechow der ausgebildete Arzt war, hatte er immer ein Verlangen nach Theater, Dramatik und Literatur. Er lebte in Taganrog, Moskau, auf der Krim, in Europa, reiste durch Sibirien und zur Insel Sachalin und erkundete die Ecken der menschlichen Seele. Seine Werke wurden weltbekannt und bleiben heute aktuell, aber als Haupttestament für uns ließ er eine einfache Wendung: " Pass auf eine Person in dir auf". In Taganrog besucht man das kleine Elternhaus von Tschechow und erfährt über seine Jugendjahre, als er im Laden seines Vaters arbeitete, im Kirchenchor sang und die ersten Schritte als Schriftsteller machte.
    Taganrog Treppe zum Asowschen Meer, Reisen im Süden Russlands
    Treppe zum Meer. Taganrog
    Die Stadt Taganrog liegt im Busen des Asowschen Meeres und wurde im Auftrag des Kaisers Peter des Großen im Jahr 1698 - 5 Jahre früher als Sankt Petersburg - als Seehafen und Marinestützpunkt der russischen Flotte gegründet. Es gibt historische Beweise dafür, dass Peter danach überlegt hat, die russische Hauptstadt nach Taganrog zu verlegen, hat aber aufgrund seiner fragilen Lage nahe der Grenze zum Osmanischen Reich diese Idee aufgegeben. Wegen der geografischen Lage war Taganrog während zahlreicher Kriege ein umstrittenes Territorium mit Türken, ein Militärhafen, ein Zollaußenposten, ein Handelszentrum für südliche und östliche Länder. Hier lebten und entwickelten ihre Kultur Russen, Ukrainer, Griechen, Italiener.

    Heutiges Taganrog kann natürlich nicht mit Sankt Petersburg in Pracht verglichen werden und ist eine kleine Provinzstadt mit einer Reihe von architektonischen Denkmälern im Stil des Klassizismus und russischen Empire aus dem 19. Jahrhundert (leider viele nicht restauriert). Aber wer weiß, wie wäre das Stadtschicksal, hätte Peter der Erste eine andere Entscheidung getroffen?

    Historische Viertel in Taganrog, Reisen im Süden Russlands
    Historischer Stadtviertel in Taganrog
    Die Geschichte des Donlandes ist in der fernen Vergangenheit verwurzelt. Unterwegs nach Taganrog liegt eines der größten archäologischen Freilichtmuseen im Süden namens Tanais. Es war eine antike Stadt, die an der Mündung des Don im 3-5 Jh. v. Chr. als Teil des Bosporanischen Reichs existierte. Jetzt sieht man ein Ensemble von Denkmälern der antiken griechischen Zivilisation von der Altsteinzeit. Die Ausgrabungen dauern hier schon mehrere Jahre.
    Rostow am Don ist reich an historischem Erbe, schönen Steppenlandschaften und kulturellen Traditionen. Sie werden es als sonniges, buntes und vielfältiges Bild mit einer heiteren Atmosphäre in Erinnerung behalten. Wir sind offen, kontaktfreudig und empfangen unsere Gäste als Freunde mit besonderer Wärme und Herzlichkeit. Ich freue mich, Sie zu einem Besuch bei uns – Rostowern – während einer Rundreise oder Kreuzfahrt im Süden einzuladen!
    am Don
    Karte Rostow am Don
    Rostow am Don
    • ANREISE: Rostow am Don ist Heimathafen für Kreuzfahrten im Süden und auch mit Zug- und Flugverbindung aus Moskau, Sankt Petersburg, Sotschi, Wolgograd und anderen Großstädten erreichbar.
    aus Moskau: 16 Stunden mit dem Nachtzug oder 2 Stunden mit dem Flieger
    aus Sankt Petersburg: 24 Stunden mit dem Nachtzug oder 2.5 Stunden mit dem Flieger

    • EMPFOHLENE REISEDAUER: 1-2 Tage
    • EMPFOHLENE REISESAISON: April - Oktober
    • WEITERREISE:
    Wolgograd: 12 Stunden mit dem Nachtzug
    Sotschi: 7 Stunden mit dem Nachtzug oder 1h10 mit dem Flieger
      Mehr Berichte über Reisen im Süden
      Highlights